Archiv für Oktober 2005

HAMID BAROUDI:
City No Mad

Oktober 01, 2005 - jf
Sein Debutalbum City No Mad äußerte sich kritisch zur Gewalt und ihren Hintergründen in der sogenannten dritten Welt und besonders in den arabischen Ländern. Streets of Algier und Song for Boudiaf brachten die gewalttätigen Umbrüche in seiner Heimat auf einen verständlichen und gleichzeitig emotional subjektiven Punkt. „Ich stehe in meiner Heimat auf den Todeslisten der Fanatiker, aber trotzdem reise ich in mein Land, gebe Interviews und sage im Fernsehen offen meine Meinung. Ich unterstütze mein Land mit meiner Kunst, wo ich kann.“ Hamid hat nie den einfachen Weg gesucht. Er hätte als algerischer Musiker in Frankreich sicher einen leichteren Start in der Rai Szene neben Khaled, Rachid Taha und Cheb Mami gefunden. Statt dessen suchte er sich Deutschland aus. Die ungleich schwierigere Ausgangssituation bot ihm dafür den Vorteil, sein eigenes Profil zu meißeln.

Cover Hamid Baroudi: City No Mad